Fundgrube, Flohmarkt
Anmerkungen, Hinweise, Tips, Tricks
Hier hat es noch viel Platz für Deine Beiträge.
Mit der Zeit, werden diese Anregungen in den Haupttext integriert werden.
Auf einem Mac LC mit nachgerüstetem Gleitkommaprozessor läuft
Limelight_F beispielsweise ca. 6 mal so schnell wie die _S-Version ohne diesen.
(Kurt Zimmermann) (Anm. MH Eine Nachrüstung lohnt sich und ist nicht allzu
teuer.)
Ein Ausgleich der Siebenhengste ist auf einem MacPlus möglich, dauert aber
5 Stunden. Auf dem (frischausgepackten) Powerbook 180 war die Höhle in 3.5
Minuten ausgeglichen. (Alex Hof)
Wenn Du mit dem Einsatz von Mac Renderman zum Erzeugen photorealistischer
3D-Szenarios der Höhlen liebäugelst, solltest Du beachten, dass
hierfür ein Gleitkommaprozessor ein absolutes Muss ist. Ausserdem werden
für diesen speziellen Zweck mind.6 MB Ram (besser 10MB) und idealerweise
30-40MB freie Plattenkapazität benötigt (Renderman benötigt
während der Berechnung viel Platz zur temporären Aufnahme der Grafik,
da intern mit 32-Bit Farbtiefe gearbeitet wird). Ein Mac LC mit
Floatingpoint-Unit, 6 MB Ram und 12" Monochrom Monitor ist die absolute
Minimalausrüstung. Drunter geht's wirklich nicht! Ansonsten gilt hier: Viel
hilft viel!! (Kurt Zimmermann)
Yvo Weidmann schrieb (netterweise) am Freitag, dem 13.11.92:
Tja eigentlich ist es schade, aber die MacToporobot Pionierzeit geht langsam dem
Ende entgegen. Vor einem Jahr konnte man sich noch mit Versionen und Fehlern
jagen, dies wird langsam schwer oder unmöglich, es hat einfach keine Fehler
mehr, schade.
Mac Graphiken können auf den IBM-PC gebracht werden, indem man sie als PICT
in Word bringt, dort speichert und anschliessend in Word auf IBM zu öffnet
(Georg Kaufmann).
Darf ich die Spezialisten (welche sowohl den Mac als auch den PC unter Windows
oder DOS beherrschen) bitten, mal herauszufinden, welche Graphikformate und
Programme sich für Datenkonversionen eignen.
Tut mir leid. Mache Dir keine falschen Hoffnungen. Basierend auf heutiger
Technologie ist das Portieren des Programmes eine mehrjährige
Sisyphusarbeit, welche ich selbst nicht beabsichtige und anderen, allzu
wagemutigen nicht zumuten möchte. Bis das Programm auf MS-DOS und Windows
laufen würde, hätten sich die Betriebssysteme völlig
geändert. Lass Dir nichts von portabler Programmierung vorgaukeln. Als ich
1984 begann, die VAX-Version zugänglicher zu konzipieren, da gab es ausser
dem Mac-OS keine benützerfreundliche Alternative. Was die
MS-DOS Welt bot, war absolut lächerlich, nur merkte sie es erst viel
später. Als Microsoft dann stolz eine billige Kopie als Windows
ankündigte, waren die Weichen längst gestellt. Zum Glück, denn
sonst müsste ich mich heute mit einem Wust von Inkonsistenzen herumplagen.
Und Toporobot für Windows wäre sowieso noch lange nicht anwendbar.
Wenn Du heute eine freundliche, standardisierte Benützerschnittstelle ohne
lästige Abstriche willst, ist Portabilität auf die heterogenen MS-DOS
Systeme ein Riesenaufwand, den nur kommerzielle Grossunternehmungen treiben
könnten.
Natürlich warte ich mit Interesse auf das Objekt-Orientierte Framework
Bedrock von Symantec und Apple, oder Taligent, die eine massive
Verbesserung der Situation versprechen. Aber es geht mindestens noch ein Jahr,
bis ich damit einen total neuen Anlauf starten kann. Ist das Programm dann
fertig, hast Du Deine Höhlenforscherkarriere vielleicht schon beendet.
Ohje. Frühere Abhilfe kann es nur geben, wenn das Mac-OS, das Fundament von
LimeLight, von Apple selbst auf PCs portiert ist. Im Moment ist noch nicht
abzusehen, wann das sein wird und welchen Aufwand ich tragen müsste.
Wieviele Kollegen haben übrigens genügend kräftige PCs, auf denen
ein Port vernünfig laufen wird ?
Gewöhne Dich untersessen schon mal an die Toporobot-Notation und gib Deine
Daten mit einem Texteditor ein, oder verwende besser eine Datenbank, ein
Spreadsheet, oder eines der vielen PC basierten
Höhlendatenprogrammen. Etliche sind sehr brauchbar, Du
brauchst Toporobot nicht allzu nachzutrauern. Achte Dich darauf, dass Du die
Daten problemlos als Text-Daten exportieren kannst. Es sollte anschliessend mit
einem selbstgeschriebenen Formatierungsprogramm möglich sein, die
Daten ins Toporobot-Austausch-Format zu konvertieren. Schon einige Kollegen
haben so ihre Daten in LimeLight weiterbearbeiten können.
Es gibt natürlich noch eine revolutionäre Variante: Kaufe
nächstes Mal einen Mac. Sorry, ich konnte nicht widerstehen. Wie gesagt:
Tut mir leid.
14-July-93 / heller